Importanforderungen & HS Code für Kosmetik in die EU
Kosmetikprodukte unterliegen der EU-Kosmetikverordnung mit strengen Anforderungen an Inhaltsstoffe, Sicherheitsbewertungen und Kennzeichnung.
Typische Produkte
Häufig importierte Kosmetikprodukte:
- Cremes, Seren und Lotionen
- Make-up-Produkte (z. B. Lippenstifte, Lidschatten)
- Shampoos und Haarpflegeprodukte
- Masken, Peelings und Gesichtspflege
Produkt analysieren
Beschreibe dein Produkt möglichst konkret – Material, Einsatzbereich, elektrische Komponenten, Zielgruppe. chinalize erstellt eine strukturierte Einschätzung.
Hinweis: Die Analyse ist eine unverbindliche Einschätzung und ersetzt keine rechtsverbindliche Zolltarifierung oder Rechtsberatung.
Kosmetik – wichtige Importfragen
Was ist CPNP?
Das Cosmetic Product Notification Portal (CPNP) ist das EU-Meldesystem für Kosmetikprodukte. Bevor ein Produkt in der EU in Verkehr gebracht wird, muss es dort registriert werden.
Wer ist die verantwortliche Person für Kosmetik?
Jedes Kosmetikprodukt braucht eine verantwortliche Person mit Adresse in der EU. Das kann ein Importeur, Markeninhaber oder ein externer Dienstleister sein.
Kosmetik importieren – EU-Kosmetikverordnung, CPNP & Inhaltsstoffe
Kosmetikprodukte sind ein attraktiver Markt – gerade für Markenaufbau und D2C-Modelle. Gleichzeitig ist die EU-Kosmetikverordnung eine der strengsten weltweit. Schon kleine Fehler bei Rezeptur, Kennzeichnung oder Verantwortlichkeit können zum Verkaufsstopp führen.
Was regelt die EU-Kosmetikverordnung?
Die Verordnung (EG) Nr. 1223/2009 regelt unter anderem:
- zulässige und verbotene Inhaltsstoffe (inkl. Höchstmengen)
- Pflicht zur Sicherheitsbewertung (Safety Assessment)
- Pflichtangaben auf dem Etikett (INCI, Haltbarkeit, Chargenangabe)
- Benennung einer verantwortlichen Person in der EU
- Registrierung im CPNP (Cosmetic Product Notification Portal)
Wichtig: Der bloße Import „fertiger“ Ware aus Asien entbindet dich nicht von dieser Verantwortung – der Inverkehrbringer in der EU ist rechtlich in der Pflicht.
HS-Code & Zoll bei Kosmetik
Kosmetische Produkte werden überwiegend in Kapitel 33 des Zolltarifs eingereiht (Parfümeriewaren, Schönheits- und Körperpflegemittel). Je nach Produktart (Creme, Shampoo, Make-up, Deo) unterscheiden sich die Unterpositionen und Zollsätze.
Typische Risiken beim Kosmetikimport
- fehlende Sicherheitsbewertung (PIF) und verantwortliche Person
- nicht CPNP-registrierte Produkte
- INCI-Deklaration unvollständig oder in falscher Sprache
- verbotene oder eingeschränkt zulässige Inhaltsstoffe
Wie ImportPilot hilft
ImportPilot unterstützt dich dabei, dein geplantes Kosmetikprodukt grob einzuordnen: Welche Art von Produkt ist es, welche Risiken sind typisch, wo benötigst du zwingend professionelle Unterstützung (Labor, Responsible Person, CPNP)? So kannst du schon vor der Musterbestellung entscheiden, ob das Projekt für dich realistisch ist.